Kommunikation ist mehr als Sprache
Babys sind von Geburt an sehr sozial und kommunikativ. Die Kommunikation geschieht jedoch nicht über Wörter, sondern über Körpersprache und Blickkontakt. Babys lieben menschliche Stimmen und brauchen Ihre Nähe. Mit einer Woche kann es schon die Stimme der Mutter von anderen Frauenstimmen unterscheiden, eine weitere Woche später kann es schon Mamas Gesicht erkennen und mit ihrer Stimme in Verbindung bringen. Jedoch nehmen Babys auch gerne selber Kontakt auf und reagieren nicht nur. Durch intensiven Blickkontakt überzeugen sie sein Gegenüber und teilen sich mit. Babys sind grundsätzlich freundlich gesinnt und setzen es auch bei anderen Personen voraus. Sie lesen von Geburt an in den Gesichtern und prüfen erst, bevor sie jemanden als "böse" empfinden und beginnen erst nach einigen Sekunden zu schreien.
Non-verbale Kommunikation
Körpersprache ist eine non-verbale Art der Verständigung. Sie geschieht durch Mimik und Gestik und muss nicht erlernt werden, da sie Grundanlagen des menschlichen Körpers sind.
Zuerst verständigen sich Kinder über Blicke. Das wird überall auf der Welt verstanden und Babys erlangen so ihre Aufmerksamkeit und Fürsorge. Doch auch ein strampelndes Baby kann uns etwas mitteilen.
Wir haben hier einen kleinen Überblick zusammengestellt, die Ihnen vor allem in der ersten Zeit helfen soll, Missverständnisse zu vermeiden.
Verbale Kommunikation
verbale Kommunikation
Sprache findet zunächst körperlich statt. Doch bereits im Mutterleib lernt das Baby mit verbaler Sprache umzugehen. Ab dem 7. Schwangerschaftsmonat hören Babys Stimmen durch die Bauchdecke der Mutter und reagieren darauf. Ist es einmal auf der Welt, lernt es langsam und bedächtig, mit dem Stimmapparat umzugehen.
Wer denkt, Säuglinge verstehen noch nichts, sobald sie auf der Welt sind, irrt gewaltig. Sie verstehen mehr, als mancher denkt. Positives Sprechen mit dem Baby hilft ihm emotional, es gibt ihm Nähe und Sicherheit. Somit ist das alltägliche Sprechen eine unverzichtbare Aufgabe um die Entwicklung des Babys zu fördern. Je deutlicher man spricht, desto mehr kann das Baby also verstehen. Es gilt also: Sagen was man tut und tun was man sagt. Normale Dinge wie wickeln und füttern sollten von Sprechen begleitet werden. Das Baby lauscht ganz gespannt und versteht noch bevor es selbst sprechen kann.
So kann sich Mami auch umständliche Erklärungen sparen. Erklärt wird in Kombination mit Zeigen was man meint. Das Baby äussert sich nicht anders und erklärt auch Dinge anhand von Handzeichen und Dingen auf die es zeigt.