9 Monate zu zweit
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Die Regel bleibt aus, man ist ständig müde und schlapp, die Brust spannt, eventuell tritt sogar Übelkeit auf und dann gibt der Schwangerschaftstest den Beweis – SCHWANGER! Und nun? Viele Frauen wissen im ersten Moment gar nicht, ob sie sich richtig freuen sollen, denn man muss sich bewusst sein, dass sich das bisherige Leben komplett umstellt. Dazu kommt die Frage, wie reagiert der Vater, die Umwelt, der Arbeitgeber? Klar, dass man im ersten Moment überfordert ist, aber doch mal ganz ehrlich: Alles ist zu schaffen! Der Gedanke an ein kleines Wesen, dass das grösste Glück der Welt bedeutet, dass Schutz, Pflege und vor allem Liebe braucht, lässt alle Komplikationen erstmal vergessen, denn das Lächeln des eigenen Kindes ist das Grösste!
Während der Schwangerschaft treten viele Fragen auf, die wir Ihnen gerne beantworten möchten. Auf den nächsten Seiten finden Sie umfangreiche Informationen zum Thema Schwangerschaft.
Unsere Themen zur Schwangerschaft:
Schwangerschaftstest
Mittlerweile ist nicht mehr nur der Gang zum Frauenarzt nötig , um eine Schwangerschaft frühzeitig nachzuweisen. Apotheken und Drogeriemärkte führen ein gutes Sortiment an Schwangerschaftstest, die anhand des Hormonspiegels im Urin ein gutes Ergebnis liefern.
Bestimmung des Geburtstermins
Eine Schwangerschaft dauert im Durchschnitt 280 Tage oder 40 Wochen. Den Geburtstermin kann man so mit der Naegeleschen Regel leicht selber ausrechnen. Da aber der Zeitpunkt der Befruchtung meist nicht genau bekannt ist, erfolgt die Rechnung ab dem ersten Tag der letzten Regel. Vorrausgesetzt ist ein regelmässiger Zyklus von 28 Tagen. Zum Datum des Regelbeginns werden 7 Tage und ein Jahr addiert und 3 Monate abgezogen und schon wissen sie den Geburtstag Ihres Babys. Beispiel: Periodenblutung startete am 10. Mai, dann ist der Geburtstermin der 17. Februar. Sind sie sich beim Datum der Regelblutung nicht ganz sicher sein, gibt die Ultraschalluntersuchung beim Gynäkologen Aufschluss über den Geburtstermin. Der Geburtstermin ist allerdings nur eine Richtlinie, denn nur ca. 4% der Babys kommen „pünktlich“. Zwischen der 38. und 42. Schwangerschaftswoche ist eine Geburt jederzeit möglich und liegt in der Norm. Kommt das Baby vor der 38. Woche gilt es als Frühgeburt, kommt es nach der 42. Woche wird der Arzt wahrscheinlich die Geburt einleiten, denn der Platz im Mutterleib reicht nicht mehr. Beide Möglichkeiten der Geburt ausserhalb der Norm gelten als Risiko, deshalb ist die ärztliche Versorgung das A und O.
wichtige Untersuchungen
In der Schwangerschaft haben werdende Mütter Anspruch auf mindestens 14 Vorsorgeuntersuchungen beim Arzt oder bei der Hebamme. Diese Untersuchungen sollten regelmässig alle 4 Wochen, ab der 32. Schwangerschaftswoche alle 2 Wochen durchgeführt werden. Regelmässig werden Gewicht der Mutter, Blutdruck, Urin, Blut, Größe der Gebärmutter, Lage des Kindes und die Herztöne des Kindes kontrolliert und im Mutterpass dokumentiert. Dazu kommen vaginale Untersuchungen, durch die festgestellt wird, ob der Muttermund noch geschlossen ist.
Beschwerden - das hilft
Auch wenn man die Schwangerschaft noch nicht ansieht, stellt sich der Körper schon kurz nach der Empfängnis um. Er produziert mehr und andere Hormone, die den Körper auf die Aufgabe "schwanger" vorbereiten und ideale Vorraussetzungen für die Entwicklung des Babys schaffen. Diese Hormone machen des werdenden Mutter ganz schön zu schaffen, je nach Bedürfnissen des Babys. Von Schwangerschaftsbeschwerden kann sich keine werdende Mutter freisprechen. Bei manchen treten sie kaum spürbar auf, bei anderen wiederum sehr stark. Nicht nur körperliche Veränderungen treten in der Schwangerschaft auf, auch emotionale Veränderungen wie extreme Stimmungsschwankungen sind häufig in der Schwangerschaft zu beobachten.
Veränderungen in der Schwangerschaft sind normal. Es sind keine ernsthaften Beschwerden, beeinträchtigen jedoch die Freude an der Schwangerschaft. Doch zur Beruhigung: die meisten Veränderungen treten im ersten Schwangerschaftsdrittel auf und verschwinden so schnell, wie sie gekommen sind.
