Betreuung für Kleinkinder

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Kinder kommen erst im Alter von etwa drei Jahren in den Kindergarten. Doch auch vor dieser Zeit benötigen Eltern manchmal eine qualifizierte und zuverlässige Kinderbetreuung. Sei es, dass Sie selber wieder arbeiten möchten oder einfach mal eine kleine und verdiente Auszeit brauchen. Doch gerade in dem Kleinkindalter brauchen Eltern eine Kinderbetreuung, der sie blind vertrauen können. Denn die Kleinen können in diesem Alter nicht schildern und erzählen, welche guten und schlechten Erfahrungen sie den Tag über erlebt haben. Im Nachfolgenden haben wir für Sie eine Zusammenfassung der Betreuungsformen für Kleinkinder zusammengetragen.
Inhaltsübersicht
Kinderkrippe

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Vorteile
geschultes Personal und eine qualifizierte Betreuung
Soziales Lernen durch Kontakt mit gleichaltrigen Kindern
großes Angebot an Aktivitäten und Bewegungsmöglichkeiten
im Kindergarten ist die Eingewöhnungsphase kürzer
Nachteile
keine intensive Einzelbetreuung möglich
feste Öffnungszeiten, in der Regel von Morgens bis Nachmittags
eine Eingewöhnungsphase ist wichtig
Infektionsrisiko steigt durch den Kontakt mit vielen Kindern
begrenzte Anzahl von Krippenplätzen
Tagesmütter

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Im Gegensatz zu einer Kinderbetreuung in einer Krippe findet bei einer Tagesmutter die Betreuung in dem eigenen Zuhause statt. Je nach der im Vorfeld abgeklärten Arbeitszeit kümmert sich eine Tagesmutter in der gewohnten Umgebung um das Kind. Sensible Kinder werden in einer Einzelbetreuung so intensiver umsorgt und nach ihren Bedürfnissen pädagogisch beschäftigt. Die Betreuungszeiten sind flexibel und können ganz nach Ihren Wünschen und Termin mit der Tagesmutter organisiert werden. Jedoch ist die Zuverlässigkeit einer Tagesmutter besonders wichtig. Gerade weil die Betreuung Ihres Kindes in den eigenen vier Wänden stattfindet und die Kinder in der Regel mit der Tagesmutter alleine sind, sollten Sie Vertrauen zu der Tagesmutter haben. Auch wenn es in der Vergangenheit einige unschöne Vorfälle von nicht ausgebildeten Betreuern gab, so ist es doch seit einiger Zeit gesetzlich vorgeschrieben, dass Tagesmütter sich für diesen Beruf gesondert qualifizieren müssen. In der Regel bekommen Sie beim zuständigen Jugendamt Informationen und Adressen der Tagesmütter in Ihrer Nähe. Hier sehen Sie noch mal alle Vor- und Nachteile im Überblick:
Vorteile
flexible Betreuungszeiten
intensivere Betreuung der Kinder
Betreuung in dem gewohnten Umfeld der Kinder
Nachteile
hohe Vertrauensbasis ist notwendig
nicht immer qualifiziertes Person
Au-Pair

- Bild: Kindersitter.ch
Ein Au-Pair lebt eine Zeitlang in dem Haushalt der Gastfamilie. Oft wollen die Jungen und Mädchen zwischen 18-24 Jahre nach der Schule ein Jahr im Ausland verbringen, um dort die Sprache und die Kultur kennenzulernen. Au-Pairs helfen im Haushalt, sind zuständig für die Kinderbetreuung und nehmen Teil an dem familiären Leben. Als Gegenleistung für diese Arbeiten bekommen die Au-Pairs ein kostenloses Zimmer, Verpflegung und in der Regel ein wenig Taschengeld. Da die jungen Menschen keine qualifizierten, pädagogischen Kenntnisse haben, sollte ein Au-Pair die Familie lediglich bei den anstehenden täglichen Aufgaben begleiten, Kinder füttern, wickeln, mit ihnen spielen und gelegentlich babysitten. Am geeignetsten ist diese Betreuungsform für Eltern, in denen ein Elternteil von Zuhause arbeiten kann.
Vorteile
engagierte junge Menschen mit Familienanschluss
Betreuung rund um die Uhr
gelegentliche Hilfe im Haushalt
Nachteile
keine pädagogischen oder qualifizierten Vorkenntnisse
begleiten Sie lediglich ein Jahr
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